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Kinder- und Jugendwerk der Baptisten in Österreich

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ABCjM - Teil 2

ABCjM (Gedankenimpulse) Teil 2

ABC für Leiter/ Mitarbeiter in der Arbeit mit jungen Menschen - Teil 2

 

(Dies sind Impulse und dürfen gerne erweitert und verändert werden...) 

 

» Teil 1 (A - E)

 

Freundschaft – Kinder bis 12 Jahre haben meistens noch eine sehr enge Bindung zu ihren Eltern bzw. anderen Familienangehörigen. Dennoch entwickeln sich vor allem ab dem Volksschulalter schon engere Freundschaften, die im Teenie- und Jugendalter besonders wichtig werden. So ist es wichtig, gute Freundschaften durch Gemeinschaftsaktionen (Sportaktivitäten, soziale Einsätze, Freizeiten...) unter jungen Menschen zu fördern. Leiter können zu jungen Menschen aber nur limitiert enge Freundschaften entwickeln.

 

Friede – In einer Welt voller Hass, Gewalt, Selbstsucht, Krieg und Missbrauch brauchen junge Menschen einen Ort des Friedens und der Geborgenheit. Als Kinder- und Jugendmitarbeiter haben wir die Pflicht, ihnen Gottes Frieden und Sicherheit zu geben.

 

Glaube – Ist sehr wichtig für jeden Menschen unabhängig vom Alter. Es gibt im Leben Zeiten, in denen der Glaube gefestigt, aber auch hinterfragt wird. Während es Kindern (bis zu 12 Jahren) meistens leichter fällt, an Gott zu glauben, ist es bei Teens nicht immer so. Wichtig ist es, die Fragen und Zweifel junger Menschen ernst zu nehmen und auch selbst zuzugeben, wenn man keine klare Antwort hat.

 

Gleichaltrige – Umgangssprachlich wird oft der englische Begriff „peers“ verwendet. Peers sind besonders bei Teenagern wichtig. Man löst sich in dieser Zeit von den Eltern, um eine eigene Identität aufzubauen. Peers können diesen Vorgang positiv unterstützen, aber auch herausfordern. Mitarbeiter haben die spannende Aufgabe, zwischenmenschliche Beziehungen zu führen, zu fördern und eventuell zu beschwichtigen.

 

Hoffnung – Materialismus hat nicht gehalten, was er versprochen hat. Familien stehen am Rande des Ruins und unsere Umwelt macht auch nicht mehr lange mit. Konfrontiert mit diesen Realitäten schwindet auch die Hoffnung in der jungen Generation zunehmend. Da wir unsere Hoffnung in Jesus finden, dürfen wir diese Wahrheit im Leben junger Menschen relevant zur Geltung kommen lassen.  

 

Hölle (auf Erden) – Viele Kinder und Teenager befinden sich darin - jetzt gerade. Scheidung, Gewalt, Armut, Ausgrenzung, Missbrauch, Materialismus, Krankheit, Tod, Krieg, und noch vieles mehr wird jungen Menschen nicht nur zugemutet, sondern aufgedrängt. Es ist ihre Realität. Wie können wir ihnen helfen dies durchzustehen?

 

Identität – Kinder definieren sich bis ins junge Teenageralter sehr stark mit ihrer Familie. Sobald die Pubertät (Vorpubertät) startet, arbeiten sich die meisten Menschen langsam durch eine Identitätskrise, um sich danach als junge Frau oder junger Mann zu entdecken. Dies ist eine sehr heikle Zeit und braucht viel Feingefühl seitens der Mitarbeiter.

 

Ideen – Junge Menschen lernen auf verschiedenste Art und Weise, mit all ihren Sinnen und viel Phantasie. Deshalb ist es wichtig, immer wieder neue, kreative und vielfältige Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Um neue Ideen zu entwickeln, ist es wertvoll Workshops zu besuchen, gute Seiten im Internet durchzulesen und Bücherläden zu durchstöbern.

 

Jesus – War Gott, aber zugleich auch Mensch und hat in seinem Leben alles menschenerdenkliche durchlebt. Er weinte, lachte, war müde, hungrig, feierte und trauerte. Es ist wichtig, von Jesu Zeit auf Erden zu lesen und zu lernen. Dieses Verständnis dürfen wir Kindern und Teens lebendig und kreativ vermitteln.

 

Jetzt – Junge Menschen werden oft als Gemeinde (oder Generation) der Zukunft beschrieben. Dies ist ein falscher Ansatz, da Kinder und Teens hier, jetzt und heute einen Unterschied in der Welt und in ihrem Umfeld machen können. Mitarbeiter haben das Privileg, junge Menschen zu fördern und zu fordern.

 

» Teil 3 (K - P)