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Kinder- und Jugendwerk der Baptisten in Österreich

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ABCjM - Teil 1

ABCjM (Gedankenimpulse) Teil 1

ABC für Leiter/ Mitarbeiter in der Arbeit mit jungen Menschen - Teil 1

 

(Dies sind Impulse und dürfen gerne erweitert und verändert werden...) 

 

Außenseiter (Akzeptanz) – Jede Gruppe hat seine eigene Dynamik. In einer lokalen Kinder- oder Jugendgruppe gibt es meist „Stammkids“ die regelmäßig zu Treffen kommen und „Besucher“ die manchmal (oder nur einmal) zur Gruppe kommen. Wichtig ist es Offenheit für andere in der Gruppe zu fördern. Wenn ein Kind mal im Abseits steht sollte dies den Mitarbeitern auffallen und die Situation mit Gefühl positiv verändert werden.

 

Authentizität – Dieses Wort wird heutzutage regelmäßig verwendet und steht für „Echtheit und Unverblümtheit“ - einem anderen nichts vormachen. Junge Menschen bekommen im Alltag viel vorgesetzt (wie sie leben, denken und handeln sollen), leider wird es ihnen dann aber nur selten vorgelebt. Deshalb sollten Jugend- und Kindermitarbeiter offen und ehrlich mit ihrer Gruppe umgehen. Dies ist jedoch keine leichte Aufgabe.

 

Begleitung – Viele Kinder in unserer Gesellschaft kommen aus herausgeforderten Familienverhältnissen. Junge Menschen benötigen positive und ehrliche Unterstützung von verantwortungsbewussten Mitmenschen, von denen sie für ihr alltägliches Leben und ihren Glauben lernen können. Insbesondere Teenager benötigen diese Begleitung, da sie sich nach und nach von ihren Eltern abkapseln, um Selbständigkeit zu erlernen.

 

Beziehung – Oftmals kennen Mitarbeiter die Namen der Kids und Teens - mit denen sie arbeiten - gar nicht (dies gilt besonders für große Gruppen), nicht zu sprechen von Geburtstagen, Lieblingsessen, usw. Wenn man am Leben junger Menschen teilhaben möchte, ist es sehr wichtig, in die persönliche Beziehung zu investieren. Dies bedeutet nicht mit jeder Person eine enge Freundschaft aufbauen zu müssen, sondern einfach die Kids und Teens gut zu kennen. 

 

Charisma – Jeder Mitarbeiter ist auf seine eigene Art und Weise besonders. Manche sind laut und lustig, andere ruhig und bedacht – alle können Kinder auf ihre Art begeistern. Charisma hat viel mehr mit der Ausstrahlung einer Person zu tun, als mit einem selbstsicheren (fast überspitzen) Auftreten.

 

Christus – In Gemeindearbeit soll die zentrale Thematik Christus sein. In den verschiedenen Aktivitäten und Aktionen, die in Kinder- und Jugendarbeit gemacht werden, darf sich seine Liebe, sein Opfer und seine Gnade für uns wiederspiegeln.

 

Dienerschaft – Jemand anderem zu dienen, wird oft als Schwäche angesehen. Der Stärkere wird normalerweise vom Schwächeren bedient, wenn dies dann umgekehrt passiert entsteht ein Paradox. Dennoch (oder gerade deshalb) ist es für Mitarbeiter lebensnotwendig, den Kindern und Teens bereitwillig zu dienen. Die Kunst besteht darin, sich dabei nicht ausnützen zulassen.

 

Dankbarkeit – Mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten ist keine leichte Aufgabe, aber sie ist sehr wertvoll. Es soll nicht als Pflicht („Wenn ich es nicht mache, fällt es flach.“), sondern als Geschenk („Cool, dass ich da mitarbeiten darf.“) wahrgenommen werden. Denn durch ein Dankbarkeitsverständnis entsteht eine persönliche Wertschätzung der Aufgabe, die sich im Umgang mit jungen Menschen wiederspiegelt.

 

Eltern – Erziehungsberechtigte sind ein wichtiger Bestandteil in der Arbeit mit Kindern und Teens. Sie entscheiden, wie intensiv ihre Kinder in den einzelnen Gruppen involviert sein können. Außerdem stehen sie meist mit Rat und Tat zur Hilfe oder benötigen ab und zu den Ratschlag von Mitarbeitern. Eine gute Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen sind ausschlaggebend.

 

Essen – Alles geht durch den Magen. Gemeinsames essen verbindet und fördert die Beziehung untereinander. Gruppendynamisch ist es auch spannend, mal mit den Kindern oder Teens zu kochen und zu backen.